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Geocaching

Grundlage der von uns verwendeten Technologie ist das sogenannte Geocaching.

Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Hierbei steht aber für die Entwicklung unserer Erlebniswege nicht das reine Hinführen an einen bestimmten Ort im Vordergrund, sondern die eigenständige Erarbeitung und somit auch das Erleben des Weges durch den Teilnehmer.

Daher sind die von uns eingesetzten Caches meist vom Typ WHERIGO.

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Kritischer Umgang mit Geocaching

Aus Gründen des Naturschutzes kann es problematisch werden, wenn Geocaching Menschen in Gebiete führt, die bisher weitgehend unberührt waren oder geschützt sind, wobei Tiere und Pflanzen gestört werden können. Darüber hinaus kann das Platzieren und Suchen von Caches unter bestimmten Umständen rechtliche Probleme mit sich führen, insbesondere dann, wenn es sich bei den Versteckorten um geschützte Gebiete handelt. Zwar darf jeder freie Landschaften und Wälder betreten; handelt es sich aber um ein Naturschutzgebiet, so darf dieses nicht beschädigt oder gar verändert werden, was nach den meisten Naturschutzgebietsverordnungen auch das Verbot beinhaltet, die Wege im jeweiligen Gebiet zu verlassen. In den Nationalparks besteht ebenfalls ein solches Verbot, das meist im jeweiligen Landesgesetz festgeschrieben ist. Sowohl das Positionieren als auch das Suchen von Caches abseits der Wege ist folglich ordnungswidrig. Besonders geschützte Bio- und Geotope, wozu auch für das Geocaching besonders interessante Orte wie schützenswerte Höhlen, Röhrichte, Moore oder Auwälder gehören, unterliegen dem Verbot einer Zerstörung oder einer sonstigen erheblichen Beeinträchtigung. Diese liegt u. a. bei der Lebensraumgefährdung einer Tier- oder Pflanzenart vor, was je nach Sensibilität des Naturraums relativ schnell der Fall sein kann. Es ist deshalb ratsam, im Zweifelsfall auf das Geocachen im Biotop zu verzichten. Darüber hinaus ist es rechtswidrig, streng geschützte Wildtiere u. a. in der Winterschlafphase erheblich zu stören und damit den Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art zu verschlechtern; so kann der Energieverlust beim häufigen Erwachen durch Störungen zu einem Sterben von Tieren führen. Im Rahmen des Höhlenschutzes werden im Bereich der fränkischen Alb bereits Schilder an Höhleneingängen montiert, die ein Auslegen von Caches ausdrücklich untersagen. Gesondert geschützt sind Winterquartiere für Fledermäuse zwischen dem 1. Oktober bis zum 31. März, deren Besuch zu Geocachingzwecken in dieser Zeit verboten ist. Negative Veränderungen in diesen Lebensbereichen wurden in diesem Zusammenhang bereits nachgewiesen. Besitzer, die ihre Caches auf geocaching.com listen, werden daher angehalten, ihre Caches für die Dauer der Fledermausschutzzeit zu entfernen und als inaktiv (disabled) zu markieren, so dass sie in dieser Zeit nicht gesucht werden können. Bemerkt ein Reviewer, dass ein Höhlencache nicht als inaktiv markiert ist, kann er den Cache archivieren, wodurch der Cache nicht mehr im Suchindex gelistet wird. Nach intensiver Diskussion werden seit 2011 zumindest in Franken keine neuen Höhlencaches mehr von den „Reviewern“ bei geocaching.com freigeschaltet.

Daher empfiehlt es sich vor der Ausarbeitung und Veröffentlichung neuer Naturlehrpfade auf Geocaching-Basis fachmännischen Rat einzuholen.